Mit Haltung auffallen: Männergesundheit neu gedacht

„Gesundheit so nah!“ – dieser Satz ist in Langenwang nicht nur gut sichtbar, sondern tief verankert. In der Andreas‑Apotheke geht es nicht um Standardlösungen, sondern um Haltung, Verantwortung und den Mut, eigene Wege zu gehen. Inhaber Mag. pharm. Gernot Majeron zeigt, wie Apotheke sichtbar wird – und warum gerade Männergesundheit dabei eine zentrale Rolle spielt.
In PKA steckt noch viel mehr
Der Weg in die Pharmazie war Mag. Gernot Majeron nicht vorgezeichnet, aber konsequent. Schon als Jugendlicher wuchs er mit der Apotheke seines Vaters auf, sammelte früh Einblicke in den Betrieb und entdeckte rasch die Vielseitigkeit des Berufs. Musik und Sport prägten seine Persönlichkeit ebenso wie ehrenamtliche Arbeit – Erfahrungen, die sich später als wertvolle Schule für Führung, Kommunikation und Konfliktlösung erwiesen.
Eine Apotheke mit klarer Handschrift
Seit der Betriebsverlegung 2009 präsentiert sich die Andreas‑Apotheke modern, offen und nah am Menschen. Für Majeron ist klar: Apotheke endet nicht mit den Öffnungszeiten. Gleichzeitig braucht es gesunde Grenzen. Diese Balance zwischen persönlicher Nähe und professioneller Distanz prägt auch den Umgang mit Kunden und Team.
Männergesundheit als Mission
Während viele Apotheken versuchen, alles abzudecken, entschied sich Majeron bewusst für eine klare Positionierung. Männergesundheit – ein Thema, das lange wenig Aufmerksamkeit bekam – entwickelte sich zu seinem inhaltlichen Schwerpunkt. Auslöser war ein öffentlicher Gesundheitstalk, doch daraus entstand weit mehr als ein Einzelprojekt: Vorträge, Social‑Media‑Formate, Kooperationen und neue Zielgruppen folgten.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht der Produktverkauf, sondern Bewusstseinsbildung. Majeron zeigt auf, was Prävention leisten kann, spricht gezielt Männer an – und bindet bewusst auch Frauen ein, um Gesundheitsentscheidungen ganzheitlich zu denken.
Sichtbarkeit braucht Mut
Mit seiner starken Präsenz in Medien und sozialen Netzwerken beweist der Apotheker, dass Fachwissen und Persönlichkeit kein Widerspruch sind. Er fordert mehr Öffentlichkeit für Apothekenkompetenz und macht vor, wie Gesundheitsberufe Haltung zeigen können. Dabei vernetzt er sich interdisziplinär, holt Impulse aus anderen Branchen und investiert kontinuierlich in persönliche und betriebliche Weiterentwicklung.
Technik als Unterstützung – nicht als Ersatz
Für Majeron ist klar: Digitalisierung und KI werden auch in der Apotheke eine Rolle spielen. Entscheidend ist jedoch, dass Technik Prozesse unterstützt, ohne die persönliche Beratung zu verdrängen. Apotheke bleibt ein Ort des menschlichen Austauschs – von Mensch zu Mensch. Genau darin sieht er auch die Zukunftsfähigkeit des Berufsstandes.
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